Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)
Sortieren. Verstehen.
Stimmige Schritte finden.
Manche Themen lassen sich nicht einfach „wegdenken“.
Sie zeigen sich im Körper, in Gedanken, in Gefühlen und im Alltag. In der Psychotherapie bekommst du einen geschützten Raum, um zu sortieren, zu verstehen und wieder mehr Orientierung und Handlungsspielraum zu gewinnen, in deinem Tempo und ohne Bewertung.
"Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht." Hermann Hesse
Integrative Methoden in der Psychotherapie
Methoden sind Mittel zum Zweck: im Zentrum stehst du, nicht die Technik.
Im Zentrum unserer Sitzungen stehst du, mit deinen Wünschen, Gefühlen und Gedanken. Ich arbeite integrativ, das heißt: Ich kombiniere bewährte Elemente aus der personenzentrierten Gesprächsführung nach Carl R. Rogers mit systemischen Perspektiven, passend zu deinem Anliegen.
Die Qualität der therapeutischen Beziehung ist ein wesentlicher Faktor dafür, ob Therapie hilfreich erlebt wird. Deshalb ist mir wichtig, dass wir uns kennenlernen, bevor du dich entscheidest.
Hinweis,: Wenn du bereits auf einen kassenfinanzierten Therapieplatz wartest, kann diese Begleitung als Unterstützung in der Zwischenzeit dienen, je nach Situation und Bedarf.
Wofür kann Einzeltherapie hilfreich sein?
Wenn Gedanken kreisen oder Gefühle dich überrollen, hilft Sortieren, Verstehen und ein stimmiger nächster Schritt.
Du kannst von deinen Erlebnissen erzählen, laut denken und deine Emotionen erkunden, zum Beispiel Angst, Wut, Scham, Traurigkeit oder auch Freude. Du musst dabei nichts „richtig“ machen und nichts beweisen.
Ich urteile nicht über dich oder das, was du mitbringst, und ich dränge dich nicht zu einer Veränderung. Stattdessen schaffen wir einen sicheren Rahmen, in dem du dich so zeigen darfst, wie du bist. Daraus können Selbsterkenntnis, neue Perspektiven und alltagstaugliche nächste Schritte entstehen.
Dabei schauen wir auch systemisch auf dein Leben: Welche Beziehungen, Kontexte und Muster wirken mit, und was davon lässt sich beeinflussen.
Welche Themen können in der Einzeltherapie Raum bekommen?
Alles, was dich belastet oder dich innerlich bindet, darf hier Raum bekommen, ohne Bewertung.
Neben Beziehungsthemen, die auch Einzelpersonen beschäftigen können, zum Beispiel Kommunikation, Konflikte, Nähe und Grenzen, kann es u. a. um Folgendes gehen:
- Freudlosigkeit, depressive Verstimmung
- Überforderung, Erschöpfung
- innere Unruhe, ständiges Grübeln
- seelische Krisen, akute Belastungssituationen
- wiederkehrende Konflikte in Partnerschaft, Familie oder Beruf
- zwischenmenschliche Probleme oder Familienthemen
- wichtige Lebensveränderungen, etwa Umzug, Trennung, Auszug von Kindern, Jobverlust, Wechsel in den Ruhestand oder Abschied und Verlust
- dich selbst besser verstehen und persönliche Muster verändern
- Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung
Ob Konflikte, Übergänge oder Entscheidungen: Wir sortieren gemeinsam, was gerade wirkt.
Meine Arbeitsweise
Ordnen, verstehen, wieder handlungsfähig werden.
Ich biete dir einen ruhigen, geschützten Rahmen, in dem du sortieren und verstehen kannst, was dich innerlich bewegt.
Wir klären, welche Themen gerade im Vordergrund stehen, und arbeiten dann schrittweise an Orientierung, Stabilisierung und neuen Perspektiven.
Ich arbeite strukturiert und pragmatisch, mit einem systemischen Blick auf dein Erleben und dein Umfeld.
Impulse und kleine Übungen können dir helfen, Erkenntnisse zwischen den Sitzungen in den Alltag zu übertragen.
Häufige Fragen zur Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)
Brauche ich eine Diagnose, um zu starten?
Nein. Du kannst auch kommen, wenn du „nur“ spürst, dass dich etwas belastet oder du dich innerlich festgefahren fühlst. Wir klären gemeinsam, worum es geht und was sinnvoll ist.
Wobei kann Psychotherapie unterstützen?
Zum Beispiel bei Belastung, innerer Unruhe, Erschöpfung, Grübeln, Lebensübergängen, Konflikten oder wiederkehrenden Mustern. Im Mittelpunkt stehen Verstehen, Orientierung und alltagstaugliche Schritte.
Wie oft sind Termine sinnvoll?
Das hängt vom Thema und deiner Situation ab. Häufig ist ein regelmäßiger Rhythmus zu Beginn hilfreich, später kann es sich entzerren. Wir stimmen das individuell ab.
Was ist der Unterschied zu Coaching?
Coaching ist meist stärker ziel- und rollenorientiert, häufig im beruflichen Kontext. Psychotherapie schaut stärker auf innere Belastungen, Beziehungsmuster und emotionale Prozesse. Wenn du unsicher bist, klären wir die passende Form im Kennenlernen.
Was, wenn ich mich beim Sprechen schwer tue?
Das ist völlig in Ordnung. Du musst nichts „richtig“ erzählen. Wir gehen Schritt für Schritt vor, und ich unterstütze dich dabei, Worte zu finden oder zunächst über das zu sprechen, was gerade am zugänglichsten ist.
Was ist, wenn es vertrauliche Themen sind?
Ich unterliege als Heilpraktikerin für Psychotherapie der Schweigepflicht. Ich behandele deine Anliegen vertraulich.
Was, wenn es akut extrem belastend ist?
Bitte warte nicht, bis ein Therapieplatz frei wird! Wenn du dich in akuter Gefahr fühlst oder es eine unmittelbare Krise ist, kannst du den Rettungsdient (112) anrufen oder die Polizei (110) anrufen.
Weitere Anlaufstellen (und noch mehr im Internet recherchierbar):
- Bei akuter Suizidgefahr ist die psychiatrische Klinik rund um die Uhr unter 069 630 13 113 erreichbar.
- bundesweit ärztlicher Notdienst (Telefon 116117, wenn kein lebensbedrohlicher Notfall vorliegt)
- bei akuten psychiatrischen Krisen in Oberursel stehen die Klinik Hohe Mark (Tel: 06171-204-0 oder 06171-204-2000 für Notfälle) sowie der Sozialpsychiatrische Dienst des Hochtaunuskreises (Tel: 06172/999-5151) zur Verfügung.
- Der Psychosoziale Krisendienst der Bürgerhilfe Frankfurt (Tel: 069 – 61 13 75) bietet telefonische Beratung (Mo-Fr 17-1 Uhr, Wochenende/Feiertage 9-1 Uhr).
- Es gibt verschiedene Seelsorge-Telefonnummern, u.a. die 116123, aber auch von anderen Religionen.
Solltest in deinem Umfeld jemand suizidal sein, kannst du auch bei der Telefonseelsorge anrufen (1161123): https://www.frans-hilft.de/sos/
Lass uns gerne sprechen!
Wenn du dir Unterstützung wünschst, musst du noch nicht genau wissen, „was es ist“ oder wie es ausgehen soll. Es reicht, dass du spürst: So wie es gerade läuft, fühlt es sich nicht mehr stimmig an. Im Kennenlerngespräch klären wir in Ruhe, worum es geht und ob die Zusammenarbeit für dich passt.
